Einzelkritik: FC St. Pauli - 1860 München
Philipp Tschauner: Bis auf eine kleine Unsicherheit eine ganz, ganz starke Leistung. Hielt mit zwei Glanzparaden den Sieg fest und bestätigte, dass er den Platz als Nummer 1 im Löwen-Tor verdient hat. Note 1
Fabian Johnson: Sehr gefällige Leistung, vor allem in der zweiten Hälfte. Spielte immer wieder druckvoll nach vorne und eroberte wichtige Bälle. Note 2,5
Markus Thorandt: Bestritt eine fast fehlerfreie Partie. Souveräner Abwehrmann. Note 2,5
Torben Hoffmann: Ohne größere Probleme in der Defensive, könnte sich noch etwas mehr nach vorne einschalten. Note 3
Benjamin Schwarz: Gewann in der Defensive zwar wichtige Zweikämpfe, stand aber auch oft zu weit vom Gegner weg und ließ diesen unbedrängt Flanken. In der Offensive mit zu vielen Abspielfehlern und ideenlosen hohen Bällen. Note 4
Sven Bender: Erneut mit einer starken kämpferischen Leistung. Schade, dass er zur Halbzeit raus musste. Note 2,5
Danny Schwarz: Von einem so erfahrenen Spieler muss deutlich mehr kommen. Viele Fehlpässe, Mängel im Stellungsspiel, hat die Kapitänsbinde so nicht verdient. Note 4
Daniel Bierofka: Begann bärenstark, wurde dann jedoch gedoppelt und kam damit überhaupt nicht zurecht. Im zweiten Durchgang völlig von der Rolle. Note 4,5
Lars Bender: Wollte keine guten Offensiv-Aktionen zustande bringen, half dafür aber immerhin in der Defensive aus - für einen Zehner dennoch zu wenig. Note 3
José Holebas: Totalausfall. Brachte heute überhaupt nichts zustande. Vorne harmlos, hinten hilflos. Ist wohl wirklich nur ein Joker. Note 5
Mustafa Kucukovic: Spielte anfangs gefällig mit, verlor dann aber vollkommen den Faden. Megapeinlich: Sein Verstolperer kurz vor der Pause, der ins Lehrbuch neben den Begriff “Chancentod” gehört. Note 5
Josh Wolff: Sehr bemüht mit einigen guten Pässen, aber leider glücklos. Note 3
Antonio di Salvo: Fiel bei seinem Comeback nur durch Abseitsstellungen auf. Kam zu spät für eine Bewertung
Chhunly Pagenburg: Mit ihm kam Schwung ins Löwenspiel, half auch hinten aus, weiter so! Kam zu spät für eine Bewertung

März 11th, 2008 at 19:41
[…] Übrig bleibt von diesem Spiel, das man von hinten an erzählen muss, das verzauberte Millerntor. Ungeschlagen und stehend Ovationen verteilend an Jungs in Braun, die das Spielen und das Kämpferherz wiedergefunden haben. Da kann man auch auf das Glück pfeifen. Ruhig und Gelassen den 1860ern eine schöne Zeit auf der Reeperbahn wünschen. […]